DAS LÖWENHERZ

Was ist das Löwenherz?

Das Löwenherz ist der jährlich verliehene Ehrenpreis der Hilfsorganisation Human Projects. Er zeichnet Menschen aus, die sich in besonderer Weise für Frieden, Freiheit, Aufklärung, Integration und eine gerechtere Welt einsetzen.

Die Aufgabe des Preisträgers ist es, ein Projekt das gegen Armut, Hunger, Durst und Gewalt wirkt auszuwählen und diesem Projekt das Preisgeld zukommen zu lassen.

Finanziert werden die Preisgelder, die die jeweiligen Preisträger erhalten, aus den Einnahmen von Veranstaltungen, Sponsorengeldern und Spenden.

Der jeweilige Preisträger übernimmt die Projektpatenschaft und rückt mit in die Jury auf. Dadurch wird erreicht, dass viele gesellschaftliche Strömungen vertreten sind – im Sinne des ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau: „Versöhnen statt spalten!“ damit in Zeiten in denen starke gesellschaftliche Fliehkräfte wirken, der Zusammenhalt unserer Zivilgesellschaft wieder gestärkt und vertieft wird.

Lesen Sie hier mehr zu den Preisverleihungen

Löwenherz 2016

Löwenherz 2017

Löwenherz 2018

Löwenherz 2019

Die Jury

Die Jurymitglieder benennen potentielle Preisträger und wählen den Preisträger aus den nominierten Personen in geheimer Wahl. Die jeweiligen Preisträger erweitern in den kommenden Jahren die Jury.

  • Franz Alt (Deutscher Journalist, Buchautor, Reporter und Moderator)
  • Laura Binder (Schauspielerin, Theater- und Musikpädagogin)
  • Antje Binder-Stohrer (BBKK Binder Business Kunst Kultur, Leonberg)
  • Simon Binder (Binder Gartenbau, Leonberg)
  • Pfarrer Broch (Bis 30.9.2013 Hörfunkpfarrer / Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste und der Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands)
  • Ulf Dieter (Kriminaloberrat)
  • Eugen Drewermann (Deutscher Theologe, Psychoanalytiker, Schriftsteller und einer der bedeutendsten Vertreter der Friedensbewegung)
  • Karsten Enz (Umweltschutztechniker, Leonberg)
  • Michail Gorbatschow (Ehemaliger Staatspräsident der Sowjetunion und Träger des Friedensnobelpreises)
  • Martin Haar (Journalist)
  • Lácides Hernández (Präsident der Organisation Fellowship in Kolumbien)
  • Anke Küchler (Pharmareferentin)
  • Christian Küchler (Medizinprodukt-Berater)
  • Uwe Liesmann (Grafiker)
  • Pfarrerin Sabine Löw (Evangelische Oswald-Wolfbusch-Kirchengemeinde)
  • Tobias Merckle (Geschäftsführender Vorstand Seehaus e.V. – Jugendstrafvollzug in freier Form, Leonberg)
  • Thomas Moegen (Redaktion Stadtmagazin Moritz)
  • Franz Pitzal (Katholischer Pfarrer aus Renningen und Initiator der Renninger Krippe, deren Erlöse humanitären Projekten zu Gute kommen)
  • Konstantin Wecker (Liedermacher, München)
  • Klaus-Peter Regler (Center Manager, Leo Center)
  • Rose-Marie Riedl (Inhaberin 123 Werbeagentur)
  • Thomas Will (Chefkoch Hotel-Restaurant und Baccusstube Donaublick)
  • Günther Wöhler (Arzt)

Die bisherigen Preisträger

Claus-Peter Reisch

Auf Radio Lotte erfahren Sie von Ida Pruchnewski und Luise Peters, was da alles so passiert ist und wer mit dabei war.

Tenzin Gyatso, der 14. Dalai Lama

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Michail Gorbatschow

Ehemaliger Staatspräsident der Sowjetunion

Mehr zu Herrn Gorbatschow

Michail Gorbatschow war von März 1985 bis August 1991 Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU) und von März 1990 bis Dezember 1991 Staatspräsident der Sowjetunion. Neue Akzente in der sowjetischen Politik setzte er mit Glasnost (Offenheit) und Perestroika (Umbau). 

In Abrüstungsverhandlungen mit den USA leitete er das Ende des Kalten Krieges ein. Er erhielt 1990 den Friedensnobelpreis. Weiterhin setzt er sich für den Weltfrieden ein.

Lácides Hernández

Präsident der Organisation Fellowship in Kolumbien, wo er sich für Frieden und Versöhnung einsetzt

Mehr zu Herrn Hernández

Kolumbien ist geprägt von einer „Todeskultur“, vom Krieg zwischen Guerillagruppen, Paramilitärs, der Regierung, Drogenkartellen und Straßenbanden. 

Lácides Hernández arbeitet für den Frieden in Kolumbien und engagieren sich für den Prozess der Versöhnung: zwischen Tätern und Opfern, verfeindeten Gruppen und den Kirchen. Er setzt sich ein für die ökonomische Entwicklung der Gebiete, die während des jahrzehntelangen Konflikts zerstört wurden. 

Hernández ist Präsident der Organisation Prison Fellowship Kolumbien, die in vielen Gefängnissen arbeitet. Sie hilft den Gefangenen, ihren Familien und Opfern von Kriminalität, beteiligt sich am Transformationsprozess in den Gefängnissen sowie am Friedensprozess im Land und setzt sich für eine Reform des Justizwesens ein.

Franz Alt

Deutscher Journalist, Buchautor, Reporter und Moderator

Mehr zu Herrn Alt

Franz Alt ist ein deutscher Journalist und Buchautor, Reporter und Moderator der sich für die Zukunft der Erde, eine ökologische Zeitwende, humane Marktwirtschaft und Frieden einsetzt. Franz Alt ist weltweit als Vortragsreisender unterwegs. 

Franz Alt studierte Politikwissenschaft, Geschichte, Philosophie und Theologie an den Universitäten Freiburg im Breisgau und Heidelberg. 1967 wurde er mit einer Dissertation über Konrad Adenauer promoviert. 

Von 1968 bis 2003 arbeitete er überwiegend beim Südwestfunk (SWF, heute: SWR), für den er 20 Jahre lang das Politmagazin Report moderierte. 

Von 1992 bis 2003 leitete Franz Alt die Zukunftsredaktion im SWR und moderierte außerdem in 3sat die Magazine Querdenker und Grenzenlos. Seine Bücher wurden in zwölf Sprachen übersetzt und erreichten eine Auflage von über zwei Millionen. 

Er plant den Einstieg in eine „solare Weltrevolution“. Alts Arbeiten wurden mehrfach prämiert, u. a. mit dem Adolf-Grimme-Preis, der Goldenen Kamera, dem ersten Deutschen Solarpreis 1994, dem Europäischen Solarpreis 1997, dem Umwelt-Online-Award, dem Menschenrechtspreis AWARD 2003 und dem Umweltpreis der Deutschen Wirtschaft 2004. 

 

Eugen Drewermann

Deutscher Theologe, Psychoanalytiker, Schriftsteller und einer der bedeutendsten Vertreter der Friedensbewegung
Mehr zu Herrn Drewermann
Eugen Drewermann tritt seit Jahrzehnten für eine positive Veränderung in Kirche und Gesellschaft ein. Wichtig ist es, so Drewermann, dass der Mensch zunächst besonders von der Tiefenpsychologie her wieder lernt, sich mit der inneren Natur des Menschen in den Bildern der Psyche zu versöhnen, was dann auch zur Aussöhnung mit der äußeren Natur führen könne. 
 

Franz Pitzal

Katholischer Pfarrer aus Renningen und Initiator der Renninger Krippe, deren Erlöse humanitären Projekten zu Gute kommen
Mehr zu Herrn Pitzal
Franz Pitzal stammt aus Iglau (Mähren). Im Alter von 10 Jahren kam er 1946 als Heimatvertriebener nach Leinzell in den Ostalbkreis. Nach dem Volksschulabschluss erlernte er den Beruf des Uhrenremonteurs. Danach war er als Jugendreferent der Diözese Rottenburg im Bischöflichen Jugendamt Wernau für die ganze Diözese verantwortlich. 

Im Spätberufenenseminar Ambrosianum in Bad Cannstatt machte er das Abitur, studierte dann in den 68er Jahren in Tübingen und München. Nach Abschluss des Studiums war er Diakon in Kornwestheim. 1971 wurde er von Bischof Carl Joseph Leiprecht in Aalen zum Priester geweiht. Danach war er Vikar in Kornwestheim, 1973 kam er nach Renningen. 

Schon in seiner Kindheit hatte Franz Pitzal eine besondere Vorliebe für die Krippe. Als Pfarrer in Renningen war es dann sein Wunsch, die Krippe durch eine Ausstellung, die jährlich verändert werden sollte, vielen bekannt zu machen. In der Weihnachtszeit 2009/2010 gab es die 30. Krippenausstellung in der Stadt Renningen. 

Mit einer ganzen Anzahl von Krippenbauern, quer durch alle Schichten der Bevölkerung, hat er die über Renningen hinaus weit bekannte Krippe aufgebaut. 

Über 50 Helfer sind in jedem Jahr ehrenamtlich im Einsatz für den Aufbau und die Betreuung der Krippe während der etwa sechswöchigen Krippenzeit. Für seinen Einsatz hat Pfarrer Pitzal das Bundesverdienstkreuz, die Renninger Ehrennadel und die Staufermedaille erhalten. Er sieht darin allerdings eine Auszeichnung für alle Mitarbeiter.

Konstantin Wecker

Dem Liedermacher wurde im Rahmen eines Konzerts in der Leonberger Stadthalle der erste Löwe von der Hilfsorganisation Human Projects i.G. verliehen.

Konstantin Wecker engagierte sich in all den Jahren seiner künstlerischen Karriere auch für eine Welt ohne Grenzen und Waffen.